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DVD-Erstellung mit Studio ist noch immer ein kleines Abenteuer und unterwegs lauern allerlei Stopersteine. Da sollte man Schritt für Schritt vorangehen und den nächsten Schritt erst tun, wenn bisher keine Probleme aufgetaucht waren. Ich will nun hier nicht alle möglichen Verzweigungen, Abkürzungen und Schleichwege auf dem Weg zur DVD ausleuchten, sondern einen halbwegs erfolgversprechenden Weg für den Anfänger aufzeigen. Dabei beschränke ich mich bewußt auf das Arbeiten mit DV-AVI-Material von einem DV-Camcorder. An den mit drei Fragezeichen ??? gekennzeichneten Stellen lohnt sich das Weitermachen erst, wenn bis dahin alle Hürden genommen worden sind. Man hat Studio installiert, die Guided Tour durchgeackert, sich mit und über Handbuch und Hilfe kundig gemacht und mit dem Photoshoot-Material genug herumprobiert. Nun soll es ernst werden!
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Anschlüsse und Einstellungen für den DV-Camcorder: Das Material vom DV-Camcorder soll auf den PC. Dazu muss dieser an den PC angeschlossen und von Windows erkannt werden.
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Bereits hier gibt es die ersten Stolpersteine :
- Windows hat Probleme mit Camcordern von Panasonic.
Dagegen gibt es bei Microsoft einen Patch, den man sich installieren sollte.
- Der Schnittstelle zum Camcorder sollte im Windows-Gerätemanager als
(Firmenname) OHCI-konformer IEEE 1394-Hostcontroller erkannt worden sein
- Schaltet man den angeschlossenen Camcorder ein (nie im eingeschalteten Zustand anschließen), so muss Windows ihn mit dem bekannten Wohlklang begrüßen und im Gerätemanager als AVC-konformen DV-Camcorder anzeigen.
??? Treiber überprüfen, nachinstallieren, Hersteller des Camcorders befragen; bis hierher spielen nur Windows, Treiber und der Camcorder mit; Studio ist an eventuellen Problemen nicht beteiligt !
Nun wird Studio gestartet. Im Setup Videoquelle wählt man die Einstellungen für die Szenenerkennung, den Videostandard (PAL) und hakt Vorschau derAufnahme an, denn es soll ja zu sehen sein, wie eingelesen wird. Man legt Laufwerk und Ordner fest, in denen die eingelesenen Dateien abgelegt werden sollen. Mit der Funktion Test Datenrate werden die Werte für den Lese- / Schreibzugriff auf das gewählte Laufwerk ermittelt. Da wir von einem DV-Camcorder einlesen möchten, achten wir darauf, dass im Setup Videoformat die Einstellungen DV sowie Aufnahme mit voller DV-Qualität zu lesen sind.
??? Der Test Datenrate bringt Werte unter den geforderten Mindestwerten; die Festplatte kann im falschen Modus betrieben werden oder einfach zu langsam sein. Auch dies ist ein Problem, mit dem Studio nichts zu tun hat. Hier müssen Windows und die Hardware überprüft und auf den erforderlichen Stand gebracht werden.
Kann Studio den Camcorder steuern: Man schaltet den angeschlossenen Camcorder auf Play, startet Studio und wechselt in den Modus Aufnahme. Studio präsentiert eines der Aufnahmegeräte, die installiert sind. Das kann die TV-Karte, eine analoge Schnittstellenkarte oder unser DV-Camcorder sein. Ist er es nicht bereits, muss er als Quelle ausgewählt werden.
- Im Setup Videoquelle wird der DV-Camcorder (o.ä.) als Quelle gewählt. Es erscheint ein stilisierter Camcorder mit den wichtigsten Steuerungselementen, in seiner Anzeige steht “Stop”.
- Von nun an braucht man am Camcorder keine Bedienmaßnahmen durchzuführen, dies macht Studio über die Schnittstelle. Studio zeigt auch die wichtigsten Zustände und Daten des Camcorders an..
- Zur Probe startet man den schnellen Vorlauf des Camcorders durch Anklicken der entsprechenden Taste im stilisierten Bild des Camcorders. Er reagiert und startet. Wir stoppen und lassen ihn zurücklaufen. Alle Anzeigen sind in Ordnung.
??? Studio und der Camcorder haben Probleme miteinander; woran liegt dies? Das Freeware-Tool DVIO aus dem Netz laden, mit dem man einfache Operationen mit Camcordern durchtesten kann. Support des Herstellers und von Pinnacle befragen.
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Aufnahme vom DV-Camcorder Der Camcorder ist erkannt und steuerbar. Nun soll das erste Video eingelesen werden. Warum sofort eine ganze Bandkassette reinzeihen? Ein paar Minuten tun es auch. Schließlich ist man ja ungeduldig und will schnell Erfolge sehen.
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Die Aufnahme wird mit der Schaltfläche “Aufnahme” und, nach Festlegen des Dateinamens, mit “Aufnahme starten” ausgelöst. Der Camcorder startet und sowohl in seinem Display als auch im Vorschaufenster von Studio beginnt das Video zu laufen. Wo aber ist der Ton? Nur das Gekrächtse des Camcorders ist zu hören. Das ist bei der Aufnahme vom DV-Camcorder mit Studio normal. Aber keine Sorge, der Ton wird mit aufgezeichnet. Der PCI-Bus, über den man PC-intern den Ton an die Soundkarte weitergeben könnte, muss beim Aufnehmen allerhand Last transportieren. Also wird er geschont. Will man den Ton trotzdem satt hören, verbindet man, zusätzlich zur Firewire-Verbindung, mittels eines Klinkenkabels den AV-Ausgang des Camcorders mit LineIn der Soundkarte. Über diesen Weg kann man übrigens auch das Mikrofon des Camcorders für die Nachvertonung in Studio nutzen.
??? Kein Ton? Auch nicht in einem aufgenommenen Videostück? Die Einstellungen im Setup Videoquelle überprüfen. Auch bei “Ton” muss der DV-Camcorder gewählt sein. Immer noch kein Ton? Ist der Camcorder von Medion? Da gibt es Probleme, wenn man im 16Bit-Modus aufgenommen hat. Im Forum stehen einige guten Ratschläge dazu.
Das Video läuft, der Ton ist da, aber die Anzeige hinter “Frames ausgelassen” läuft leider auch. Was nutzt aber eine Aufnahme, in der jede Menge Frames (Bilder) fehlen? Studio muss die vom Camcorder unerbittlich auflaufenden Bilder immer so schnell in die Aufnahmedatei speichern können, dass kein Stau entsteht. Gelingt dies nicht, dann lässt Studio die Frames fallen, wie ein Helfer in der Ziegelkette, wenn er den nächsten Ziegel auf sich zukommen sieht und eine freie Hand braucht, um ihn zu fangen. Nur wenn die Anzeige “Frames ausgelassen” bei Null bleibt, flutscht der Transport in den PC wie es sein soll.
??? Die Transportleistung im PC reicht nicht aus. Sind die Platten schnell genug (Test Datenrate) ? Belastet irgend ein anders Programm den PC? Dient der PC möglicherweise als Server im Netz und andere Nutzer greifen darauf zu?
Video und Ton werden aufgezeichnet, ohne dass Frames ausgelassen werden. Die Aufnahme wird nach einigen Minuten gestoppt und man findet ein oder viele Szenenbilder (Miniaturen) des eingelesenen Videos im Albumfenster von Studio. Hat man die Szenenerkennung ausgeschaltet, dann ist natürlich auch nur eine Szene zu sehen, egal wie lange diese andauert. Hat man die Szenenerkennung eingeschaltet (bei DV-AVI sinnvollerweise im Modus “Datum und Uhrzeit”), dann wird Studio schon beim Einlesen für jede Szene ein Bildchen im Album platziert haben. Studio hat dazu den bei der Aufnahme auf dem Band des Camcorders festgehaltenen Timecode ausgewertet.
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Das erste DVD-Projekt Ein Video ist eingelesen und kann mit seinen Szenen im Album für Videoclips bewundert werden. Man kann jede Szene selektieren und in der Vorschau bewundern. Der Ton ist auch zu hören. Damit soll nun eine DVD erstellt werden, besser gesagt, die auf eine DVD gehörende Dateistruktur - ein DVD-Inhalt - soll angelegt werden.
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Man sollte mit der Timeline-Ansicht anfangen. Sie zeigt den Aufbau des zu erstellenden Videos besser als die beiden anderen Ansichten. Die im Albumfenster gezeigten Szenen können einfach mit der Maus selektiert und auf die Videospur der Timeline gezogen werden. Damit wird das Ausgangsmaterial weder zerlegt noch bewegt. Das bleibt schön da, wo es ist. In die Projektdatei wird lediglich eine Bearbeitungsanweisung eingetragen, dass an der Stelle aus dem Ausgangsmaterial ein Stück Video und Ton vom Zeitpunkt HH:MM:SS.FF an für die eingestellt Dauer des Clips in ein später zu erstellendes Produkt zu übernehmen ist. Wieso Projektdatei, noch ist keine angelegt worden! Aber doch, sie nennt sich Unbenannt und der bisherige Ablauf entspricht etwa einem leeren Schriftstück in der Textbearbeitung, in das man gerade das erste Wort geschrieben hat. Zeit also, dem Schriftstück / Projekt einen Namen zu geben. Dies geschieht wie in der Textbearbeitung auch, über den Punkt Speichern im Menü Datei. Dabei sollte man darauf achten wohin man das Projekt (.stu) speichert. Hier sollte man sich eine gewisse Ordnung festlegen. Schließlich will man ja etwas wiederfinden. Auf keinen Fall gehört die Projektdatei in die Hilfsdateien, dort ist sie nicht vor den seltsamen Löschpraktiken von Studio sicher. Besser man legt sich einen eigenen Verzeichnisbaum für seine Video-Projekte an, in dem man auch die zugehörigen eigenen Schöpfungen wie Titel, Menüs, speziell preparierte Musikstücke usw. ablegt.. Unter dem Namen des Projektes erzeugt Studio zusätzlich ein Verzeichnis in den Hilfsdateien (..\Auxiliary Files\ ). Darin speichert das Programm allerlei Zwischenprodukte und un- sinnigerweise auch den später zu erstellenden DVD-Inhalt.
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DVD-Inhalt erstellen Ein paar Clips stehen in der Timeline. Das Projekt ist gespeichert und hat einen Namen. Mit diesem Projekt soll nun als Funktionstest der gesamten folgenden Kette, eine DVD erstellt werden, ohne Menü und ohne Kapiteleinteilung. Eine DVD, die anschließend das in der Vorschau gezeigte Video auf dem DVD-Spieler am Fernsehgerät zeigt.
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Man wechselt in dem Modus “Film erstellen” und wählt dort die Registerkarte Disk an. Über die Schreibweise darf man sich nicht wundern, mal heißt es Disk mal Disc. Über die Schaltfläche “Einstellungen” kommt man in das zugehörige Menü. Im Feld “Media- und Hardware Optinen” werden der oder die eingebaute(n) Brenner angeboten und man kann den Medientyp wählen.
??? Es ist zwar ein Brenner eingebaut, er wird aber nicht angezeigt. Studio kennt den Brenner nicht. Wurde dieser nach der Studio-Installation eingebaut, kann eine Neuinstallation von Studio helfen. Sind andere Brennprogramme installiert? Kennen diese den Brenner? Es kann auch helfen, ein anderes Brennprogramm zu installieren. Dann erkennt Studio den Brenner manchmal auch. Probleme gibt es mit Programmen, die direkt auf eine CD/DVD schreiben können. Diese dann deaktivieren.
Im Feld “Ausgabe Format” muss natürlich DVD gewählt sein/werden. Da nicht direkt auf DVD gebrannt, sondern zuerst nur der DVD-Inhalt erstellt werden soll, wird die entsprechende Option gewählt. Der Speicherort für den DVD-Inhalt wird angezeigt (notieren!). Die Qualität lässt man auf “Automatisch” eingestellt. Die Einstellungen werden bestätigt. Bei den nun folgenden Aktivitäten sollte man Studio gut beobachten, auch um verstehen zu lernen, welche Vorgänge ablaufen. Dazu verkleinert man das Studio-Fenster und ruft sich daneben den Ordner auf den Bildschirm, in dem Studio seine Zwischenergebnisse speichert und den DVD-Inhalt anlegt. Der Pfad dorthin war im Fenster “Einstellungen” angezeigt worden. Das Ganze sieht dann etwa so aus, wie hier gezeigt wird.
Der Erstellungsprozess wird mit der grünen Schaltfläche Disk erstellen gestartet.
Das Ausgangsmaterial des Videos liegt im Format DV-AVI vor. Auf einer DVD kann aber nur zu MPEG2 aufbereites Material Verwendung finden. Der erste Schritt ist also das Rendern des Materials in das Format MPEG2. Rendern ist ein sehr rechenintensiver Vorgang, der das System hoch belastet. Es müssen daher ausreichende Resourcen zur Verfügung stehen. Dazu gehört auch, dass man nicht gleichzeitig andere rechenintensive Anwendungen laufen lässt. Die Auslagerungsdatei sollte gut dimensioniert sein.
??? Das Rendern bricht sofort nach dem Start oder kurze Zeit danach ab. Sind genügend Systemresourcen verfügbar? Entsprechende Maßnahmen durchführen. Das Rendern bricht erst nach längerer Zeit ab. Dies kann am Projekt, seiner Komplexität oder an Schnittfehlern wie Lücken oder Überlappungen liegen. Dies ist aber bei diesem einfachen Projekt sehr unwahrscheinlich. Sonst : Die Informationsmöglichkeiten in der Datei Message.log nutzen. Die Timeline dehnen, um Lücken und Überlappungen besser erkennen zu können.
Im Dateifenster mit dem Ordner des Projektes kann man verfolgen, wie Studio die Dateien anlegt. Sie haben kryptische Namen und Endungen wie .m2v , .wav oder .mpa und sind die Video- und Tondateien, aus denen Studio später die DVD zusammenbaut (kompiliert). Sobald der Rendervorgang abgeschlossen ist, meldet Studio Disk Zusammenstellen und es taucht ein Unterverzeichnis DVD auf. Man kann dieses Verzeichnis öffnen und findet dort eine Reihe von weiteren Unterverzeichnissen, von denen jetzt aber nur das Verzeichnis video_ts interessiert. In diesem Verzeichnis legt Studio den eigentlichen DVD-Inhalt an, der dann später auf eine DVD gebrannt werden kann.
??? Die Kompilierung ist fehlgeschlagen. Sehr unwahrscheinlich bei diesem einfachen Test mit wenigen Minuten DV-Material. Trotzdem können die gleichen Fehler-Ursachen, die zum Abbruch des Renderns führen können, auch hier eine Rolle spielen. War genug Platz auf der Festplatte vorhanden? Ist die Aulagerungsdatei zu eng bemessen? Studio legt im Fehlerfalle im Verzeichnis ...\DVD\DVDtmp eine Datei Muxerrorlog.txt an, die die Meldungen zum Abbruch enthält. In der Message.log wird nur die Tatsache des Abbruches vermerkt.
Das Verzeichnis ...\DVD\video_ts enthält eine vollständigen DVD-Inhalt. Die Datei VIDEO_TS.IFO kann mit einem Abspielprogramm geöffnet werden, das man aber installiert haben muss (PowerDVD, WinDVD usw.). Das eigentliche Video ist in der Datei VTS_01_1.VOB und diese kann direkt abgespielt werden, sofern ein MPEG2-Decoder an Bord ist. Diese sind kostenpflichtig, denn MPEG2 ist ein kostenpflichtiger Standard. Meist sind diese Decoder als Bestandteil der DVD-Abspielprogramme installiert worden und übernehmen das Abspielen automatisch.
Das Video spielt so ab, wie es auf der Kamera und auch in der Studio-Vorschau zu sehen war. Auch Ton und Qualität sind zufriedenstellend. Dabei muss man beachten, dass die gesamte Technik der DVD-Erstellung auf die Darstellung an Fernsehern optimiert ist. Das Bild auf dem PC ist meist schlechter, als an einem guten 100Hz-Fernseher. Auf dem PC ist der Bildausschnitt ein anderer, die Farbdarstellung hängt von der Grafikkarte und deren Einstellungen ab und auch die Darstellungstechnik ist anders (Halbbild / Vollbild / Pixelform und -größe). Daher nicht erschrecken, wenn der erste Eindruck etwas enttäuscht. Der PC deckt die Schwächen des Ausgangsmaterials schonungslos auf, der Fernseher geht da wieder gnädiger mit um.
??? Der DVD-Inhalt lässt sich nicht abspielen und also auch nicht kontrollieren. Ist ein MPEG2-Decoder installiert? Ist ein DVD-Abspielprogramm installiert? Kann eine gekaufte oder geliehene DVD auf dem PC abgespielt werden?
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DVD brennen Nun soll die erste DVD gebrannt werden. Dazu nimmt man sinnvoller Weise ein erneut beschreibbares Medium ( RW ) und keinen R - Rohling. Der RW-Rohling sollte auch bereits formatiert sein. Ist er das nicht, dann wird Studio ihn im Hintergrund formatieren. Dies kann recht lange dauern und überfordert meist die Geduld des Nutzers. Das Formatieren geht mit den Brennspezialisten unter den Programmen schneller und kann parallel zu anderen Arbeiten am PC laufen, allerdings nicht unbedingt parallel zum Einlesen von Videos vom Camcorder!
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Studio ist noch geöffnet oder das Projekt wurde gespeichert und inzwischen wieder geöffnet. Der letzte Befehl an Studio war : Erstelle einen DVD-Inhalt, brenne aber nicht. Diesen Befehl muss man ändern. Tut man es nicht, wird ohne jede Warnung der gesamte Vorgang des Renderns und Kompilierens wieder von vorn begonnen. Das wird zwar schon lange beklagt, aber auf dem Ohr Kundenwünsche ist Pinnacle leider ziemlich taub. Also muss man sich angewöhnen, über seine Arbeitsschritte Buch zu führen, im Kopf, besser aber noch auf einer kleinen Checkliste. Man wechselt wieder in das Fenster “Einstellungen” und wählt “Vom vorher erstellten DVD-Inhalt brennen” und geht mit oK zurück. In den Anzeigen steht noch genau der gleiche Text und es gibt keine Indikation dafür, dass wir nun etwas völlig anderes tun wollen und können. Man betätigt wieder die Schaltfläche Disk erstellen. Studio lässt die Schublade des Brenner auffliegen und fordert einen Rohling (wir nehmen RW !). Nach Beantwortung der Windows - Meldung mit “Keine Aktion durchführen” und der üblichen Warnung über den drohenden Verlust der auf der DVD gespeicherten Daten beginnt Studio den Brennvorgang. Den Ablauf kann man an der Brenneranzeige und am Fortschrittsbalken verfolgen. Nach dem Brennen fliegt die Schublade des Brenners wieder auf und die DVD kann entnommen werden. Hat man ein DVD-Abspielprogramm, legt man die DVD in den DVD-Spieler des PC’s oder in den Brenner und wartet auf den automatisch erfolgenden Aufruf des Abspielprogrammes. Die DVD läuft an und spielt ab, Bild und Ton sind da. Es ist eine DVD die nur von Anfang bis zum Ende durchspielen kann, sie hat kein Menü und keine Kapitel.
??? Die DVD lässt sich am PC nicht abspielen. Ist ein MPEG2-Decoder installiert? Ist ein DVD-Abspielprogramm installiert? Kann eine gekaufte oder geliehene DVD auf dem PC abgespielt werden?
Die DVD wird entnommen und in den DVD-Player am Fernseher eingelegt. Der Player erkennt die DVD und spielt sie ab. Ton und Bild sind da.
??? Die DVD wird vom Player nicht erkannt. Manche älteren Player können keine RW-Medien lesen. Auf einem anderen Player probieren. Die Player sind leider sehr unterschiedlich und die Rohlinge sind es auch. Hier muss jetzt eine Ursachenforschung einsetzen, für die man kaum vernünftige Ratschläge geben kann.
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