Letzte Änderung :
25.06.2004
 

meine Fehlerliste

Auf dieser Seite habe ich aufgeschrieben, was ich für einen Realisierungsfehler halte. Dinge also, die nach Handbuch und Hilfe laufen sollten, es aber nicht tun. Außerdem führe ich seltsame Erscheinungen und Funktionen auf, die so bestimmt nicht gewollt sind. Für mich sind solche Erscheinungen Zeichen einer unmethodischen und unzeitgemäßen Vorgehensweise bei Spezifikation, Kodierung und Qualitätssicherung bei der Studio 8 - Realisierung.

Kompilierung der Disk fehlgeschlagen

Eine Projektdatei geht auf wie ein Hefekuchen

Autosave, das Teufelchen

Abstürze des Programmes

Aktive Elemente im Modus “Erstellen”

Die Rasierklingenfunktion

Marken “Zurück zum Menü”

DVD Internas und Kompatibilität


Kompilierung der Disk fehlgeschlagen.

Dieser Fehler wurde bei Pinnacle reproduziert und bestätigt. Er soll in einer der nächsten Versionen behoben werden.
Inzwischen haben sich für diesen ärgerlichen Fehler auch die Begriffe Kompilierungs- bzw. GOP-Fehler eingebürgert. Eine GOP (group of pictures) ist dabei eine Folge von Bildern (Frames) eingeleitet von einem sogenannten I-Frame. In einem solchen Frame sind noch alle Bildinformationen des Originals enthalten. Daran reihen sich im PAL-System normalerweise 14 weitere Frames, die nur noch die jeweiligen Veränderungen zu ihren Nachbarn enthalten. Dabei wird zwischen P-Frames und B-Frames unterschieden, je nachdem ob diese Bezüge vorwärtsbezogen oder rückblickend zu betrachten sind.
Das Auftreten des GOP-Fehlers in Studio verhindert die Erstellung einer DVD, da deren Kompilierung (“Zusammensammeln”) von Studio abgebrochen wird.
Seine Ursachen liegen in der mangelhaften Weiterverarbeitung von bereits MPEG2- kodiertem Videomaterial mit der Technik des “smart rendering” oder, wie Pinnacle es nennt “MPEG minimal rendering”. Dabei wird das Material aus Gründen der Zeitersparnis nicht mehr komplett neu gerendert, sondern nur noch die Stellen an denen dies unerlässlich ist (Klebestellen zwischen Clips, Übergänge, Kapitelmarken). Dabei entstehen etwa 2 Sekunden lange Video- und Audio-Schnipsel, die anschließend wieder unter Einfügung der unverändert belassenen Stücke zusammengesetzt werden.
Der Mangel in der Verarbeitung ergibt sich aus Zähl- und Zuordnungsfehlern, die Studio beim Zusammentreffen von GOP’s mit bestimmten Konfigurationen unterlaufen.

Gerendert wird ohne Fehler, der Ordner DVD sowie mindestens eine VOB-Datei werden im Unterordner video_ts angelegt. Doch dann erfolgt ein plötzlicher und ärgerlicher Abbruch!
Studio meldet : Kompilierung der Disk fehlgeschlagen

Bis zur Beta 8.12.2 also auch noch mit der letzten offiziellen Version 8.10.4c erfolgte ein Abbruch mit :
Error, Number of Pictures in GOP is more than 15 (PAL).
MakeVOBU returned false()    MuxVOB failed

(Datei muxerrorlog.txt im Verzeichnis DVDTmp)
Dieser Fehler lässt sich mit Beta 8.12.2 nicht mehr über das Projekt GOPTest_1 reproduzieren. Hier hat Pinnacle offenbar etwas geändert.

Mit den Projekten GOPTest_2 und GOPTest_3 kann ein anderer GOP-Fehler reproduziert werden. Dieser Fehler führte bis zur Beta 8.12.2 zwar nicht zum Abbruch der Kompilierung, das Ergebnis war aber auch da schon fehlerhaft. Es enthielt Geisterbilder und vermutlich auch die Ansätze für den Effekt, dass Ton und Video nicht synchron laufen ( OOS ). Außerdem kann man davon ausgehen, dass mit dem erzeugten Material erstellte DVD-Inhalte nicht oder nicht fehlerfrei abspielbar sind.
Der zugehörige Fehlertext in der muxerrorlog.txt lautet :
Error: Invalid GOP Syntax at Seq #30, GOP #15, Pic #198-
maybe duplicate/missing Temp. Ref, in total 13 of GOPs.
Error!..
Making PTS DTS time.
MakeVOBU returned false()
MuxVOB failed

Vor der Beta 8.12.2 konnte diese Meldung in der muxerrorlog.txt mehrfach erscheinen.
Seit Beta 8.12.2 führt das erste Auftreten des Fehlers zum Abbruch der Kompilierung.

Die im Fehlerfall unfertige VOB-Datei (im Verzeichnis video_ts) kann man abspielen. Nimmt man die darin sichtbare letzte Szene aus dem Video heraus, so wird die DVD-Struktur fertig und richtig zusammengestellt, es sei denn, der Fehler tritt an anderer Stelle erneut auf.

Der Umstand, dass der Fehler nur bei bestimmten GOP-Folgen eintritt, gibt ihm etwas geheimnisvolles und schicksalhaftes. Manche Nutzer haben Glück und sind nicht betroffen. Im nächsten Video-Projekt hingegen kann der Fehler unbarmherzig zuschlagen, obwohl man nichts anders eingestellt und nicht anders vorgegangen ist, als im erfolgreichen Projekt davor.
Diese Unzuverlässigkeit macht auch die Reproduktion des Fehlers so schwierig. Zwar kann man ihn mit dem unverändert gelassenen Projekt stets und zuverlässig reproduzieren, da Projekte und Videomaterial bei jedem Nutzer aber anders aussehen, kann man sich mit anderen Leidgeplagten darüber nicht austauschen.

Lange und intensiv wurde die Fehlerursache im verwendeten Video-Material gesucht, in diversen Einstellungen vermutet und mit teils abenteuerlichen Tricks zu umgehen versucht. Pinnacle hat sogar lange Zeit in einem FAQ-Beitrag behauptet, den GOP-Fehler gäbe es ausschließlich mit Fremdmaterial. Diesen FAQ-Beitrag sucht man heute zwar vergeblich, die Sache als Studio-internen Fehler zuzugeben, dazu hat man sich bis dato nicht durchringen können.

Wie kann man den Kompilierungs- / GOP-Fehler vermeiden ?

Zur Zeit gibt es nur ein sicheres Mittel :
Es darf kein smart gerendertes Material zur Kompilierung kommen.
Tipps dazu findet man hier !

Wie kann man der Fehlerursache auf den Grund gehen ?

Wegen der Eigenarten der Fehlerursache liegt die einzige Möglichkeit, eine gemeinsame Grundlage für die Ursachensuche zu finden, in Herstellung und Austausch von identischem Testmaterial, das synthetisch hergestellt worden ist. Nur mit der synthetischen Herstellung in und durch Studio selbst, kann ausgeschlossen werden, dass der Fehler mit dem Video- Material eingeschleppt wird.
Aus dieser Erkenntnis heraus habe ich im Oktober 2003 die ersten beiden GOPTest- Projekte entwickelt und zum Download angeboten. In den letzten Tagen (Jan 2004) ist ein drittes Projekt hinzugekommen. Alle Nutzer die sich für die Problemtik interessieren bzw. von ihr betroffen sind, können sich die Projekte auf ihren PC holen und damit arbeiten.
Kritik und Anregungen dazu, Berichte über besondere Beobachtungen und gelungene Variationen sowie Erkenntnisse über weitere Gesetzmäßigkeiten bitte im Forum posten. Nur so können wir Alle gemeinsam zur Versachlichung der Diskussion beitragen und Pinnacle zum Handeln zwingen.
Die Mehrzahl der Nutzer hat jedoch weder die Zeit noch den Willen, sich an einer komplizierten Ursachenforschung zu beteiligen. Sie möchte ihr eigenes Material über diese Hürde bringen und lauffähig auf eine DVD bannen. Schließlich verspricht Pinnacle auf jeder Packung von Studio 8 eine funktionierende Bearbeitung auch von MPEG-kodiertem Material. Diese ist aber seit Einführung der Technik “MPEG minimal rendering” zum reinen Lotteriespiel geworden.

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Eine Projektdatei geht auf wie ein Hefekuchen

Es hat mich schon immer gewundert, warum Projektdateien scheinbar grundlos größer und größer werden und irgendwann nicht mehr händelbar sind. Die Folge ist der Verlust von stundenlanger Arbeit. Auch ist einsichtig, dass die Größe einer Projektdatei direkten Einfluss auf die Speichernutzung durch Studio hat. Schließlich wird Studio stets versuchen, dieses Herzstück seiner Datenhaltung möglichst zum schnellen Zugriff im RAM-Speicher zu halten. Dies geht aus verständlichen Gründen nicht, wenn die Projektdatei dessen Größe übersteigt oder gar auf ein Vielfaches anwächst. Dann ist Studio zum ständigen Nachladen und Umorganisieren gezwungen. Dies sind dann die Augenblicke, in denen auf der Festplatte scheinbar grundlos ein wildes Gerödel losgeht, währenddessen Studio nicht mehr reagiert und durch weitere Bedienmaßnahmen des genervten Nutzers leicht zum Absturz gebracht werden kann.
Am 17. November 2003 hat Pinnacle im deutschen Forum erklärt, dass dies Alles so gewollt sei und nichts geändert würde. Pinnacle nimmt damit wissentlich und fahrlässig in Kauf, dass die Nutzer plötzlich und unvorbereitet ihre Projektdateien nicht mehr öffnen können und tagelange Arbeit umsonst gewesen ist.
Ich kann daher nur davor warnen, komplexere Projekte von mehr als rund 20 Minuten Länge am Stück mit Studio 8 zu bearbeiten. Spätestens bei solchen Dimensionen sollte man ein Projekt abschließen, seinen Inhalt als Baustein rendern und in einem übergeordneten Projekt als Ganzes nutzen.

Den Versuch kann jeder selbst machen. Man erzeuge ein Projekt mit ein paar Standbildern oder Titeln. Mein Projekt GOPTest_2 eignet sich übrigens hervorragend dazu, ich habe es auch dazu benutzt und die folgenden Angaben und Texte beziehen sich darauf.
Die Projektdatei GOPTest_2.stu ist ursprünglich 3 KB groß. Öffnet man per Doppelklick auf einen der Titel den TitelEditor und schließt diesen dann wieder, ohne irgendetwas zu ändern, dann hat sich bereits Dramatisches getan. Speichert man die Projektdatei, so ist sie von 3 KB auf 61 KB angewachsen. Wiederholt man dies mit einem zweiten Titel, geht die Datei auf 119 KB und macht man es mit allen 7 Titeln auf 411 KB. Rendert man nun das Projekt zum MPEG-Bausteinchen, sind 820 KB erreicht !!!

Was geschieht da?
Während in der originalen Datei Studio auf die eingeladenen Titel oder Bilder im Titel-Ordner zeigt, ändert das bloße Aufrufen des Titeleditors die Natur des Objektes völlig. Studio löst die Bindung an die Originaldatei auf, legt den ganzen Titel in der Projektdatei ab und zusätzlich noch als temporäre Datei unter .../Auxiliary Files/TemporaryFiles/_x0000.dtl. Im Falle der GOPTest-Titel sind das rund 58 KB pro Titel (58 x 7 = 406 KB). Rendert man dann, so verdoppelt sich die Größe erneut, denn alles wird noch einmal in die Projektdatei gepackt, die dann so aussieht.
Bei Overlay-Texten über Bildern geht Studio etwas anders vor. Hier werden die Binärdaten der Bilder nicht sofort in die Projektdatei aufgenommen. Der Overlay-Text wird in Form von Formatierungsanweisungen abgelegt und der Dateiaufwuchs ist daher nicht so dramatisch. Versehe ich alle 6 Bilder des Projektes GOPTest_1 mit Overlay-Texten, so wächst die Datei von 2 KB nur auf 57 KB an.
Speichere ich nun aber die aus Bildhintergrund und Overlay-Texten entstandenen Titel, dann werden deren Binärdaten sofort in die Projektdatei aufgenommen, so dass diese bei 6 Bildern auf 395 KB anwächst. Erzeuge ich ein inhaltlich identisches Projekt aus den 6 gespeicherten Titel, so ist die Datei wieder nur 1 KB groß!
Man stelle sich nun ein Projekt mit 100 Standbildern vor, bei denen viele mit Text-Overlays oder grafischen Elementen aufgemacht worden sind. Oder ein Videoprojekt mit Standbildern und vielen Titeln und mehreren Menüs (auch das sind Titel). Solche Projekte können leicht unbenutzbar werden. Die Projektdateien dürften auf ein paar Megabytes Größe wachsen, alle Ladevorgänge werden lähmend und die Umschaltung in den Modus Erstellung dauert Minuten, weil in dieser Zeit der gesamte Ramsch in der Projektdatei auch noch gedoppelt wird. Die Speichernutzung steigt ins Unermessliche und der PC steht kurz vor dem Absturz.

Der Nutzer müsste beim Verlassen des Titeleditors gewarnt werden. “Sie haben den Titel xyz soeben geändert. Soll er gespeichert werden?”. Würde dies akzeptiert, so müsste die Titeldatei gespeichert und die Binärdaten aus der Projektdatei sofort wieder entfernt werden. Damit könnte der Nutzer seine Projektdatei sauber und klein halten. Nun aber spielt sich das Ganze für den Nutzer unbemerkt ab, mit oft fatalen Folgen.

Die jetztige Lösung ist meiner Ansicht mehr als problematisch und die Wurzel vieler Schwierigkeiten, mit denen sich die Nutzer immer wieder herumschlagen müssen.
Wer immer sich das ausgedacht hat, er hat die “kupferne Zitrone” des Jahrhunderts verdient!!!

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Autosave, das Teufelchen
An sich ist eine automatische Sicherung des erarbeiteten Projektstandes eine feine Sache. Sie funktioniert auch in vielen Programmen und hat schon oft geholfen, wenn mitten in der Arbeit der PC abstürzt oder auch nur die Anwendung selbst, wobei ja Studio in dieser Hinsicht bestimmt kein Unschuldslamm ist.

Wenn man in der Timeline arbeitet, merkt man von Zeit zu Zeit, dass Studio nicht sofort reagiert da es eine automatische Sicherung anlegt. Diese Datei nennt sich autosave1.stu und residiert im Ordner TemporaryFiles der Hilfsdateien (Auxiliary Files). Sie wird beim normalen Beenden von Studio gelöscht und automatisch beim Start von Studio geladen, sofern wegen einer irregulären Beendigung das Löschen nicht stattfinden konnte.
Problematisch ist die Autosave-Funktion aber, wenn man mit dem Verknüpfen von Menüs und Kapiteln (hier besonders bei der Eingabe von Kapitelbeschriftungen) bzw. mit der Bearbeitung von Menüs und Titeln im Titeleditor, beschäftigt ist. Hier speichert sie nicht den augenblicklichen Bearbeitungsstand sondern irgendeine Zwischenstufe, die schon etwas länger zurückliegt. Die Folge ist der Verlust soeben getaner Arbeit bzw. häufig ein totales Durcheinander bei Titeln, Marken und Schaltflächen. Entweder muss Pinnacle erreichen, dass vor dem Autosave wirklich der gesamte Bearbeitungsstand, also auch der des Titeleditors, gesichert wird, oder es muss die Funktion während der Arbeit mit dem Titeleditor deaktivieren und erst mit dessen Verlassen auslösen. Solange mein Tipp : Autosave aus !

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Abstürze des Programmes und ihre möglichen Ursachen
Studio 8 ist immer noch nicht absturzsicher. Nachfolgend sind einige der Erscheinungen und vermutlichen Gründe aufgeführt, die zu solchen Abstürzen führen können.

Absturz beim Aufruf des TitelEditors :
Will man einen Titel oder ein Menü einfügen, so stürzt das Programm einfach ohne Meldung ab und verschwindet vom Desktop. Der Grund dafür ist die Wirkung der beiden Dateien Ltr13n.dll und Ltrio13n.dll. Liegen diese mit einer jüngeren Version als von Studio erwartet ( 13.0.0.035 vom 1.7.2002) im Windows-Verzeichnis (..\Windows\System32\), so stürzt Studio bei jedem Aufruf des Titel-Editors ab. Peinlich für den Hersteller ist dabei, dass die neueren Versionen ausgerechnet bei der Installation anderer Pinnacle-Produkte (Liquid Edition oder Instant CD/DVD) auf ein System gelangen können. Die “richtigen” Dateien kann man sich hier herunterladen und in das Verzeichnis entpacken.

Absturz in Bearbeitungsfenstern :
In verschiedenen Bearbeitungsfenstern von Studio sind offenbar einige Bedienelement nicht oder falsch mit den Texten für die sogenannten Sprechblasen-Tipps “balloon tips” verknüpft. Überfährt man mit der Maus ein solches Bedienelement oder lässt man die Maus zufällig dort stehen, dann stürzt das Programm ab, wenn Windows den zugehörigen aber nicht vorhandenen Text anzeigen will. Abhilfe : Nur durch Pinnacle möglich. Wenn es passiert: Fenster und  Bedienelement notieren und eine Nachricht ins Forum setzten oder an mich senden.

Absturz beim Rendern :
Die Ursache für diese Abstürze ist meist in ungenügender Speicherausstattung bzw. einer nicht ausreichend dimensionierten Auslagerungsdatei zu suchen. Manchmal bleibt ein Rendervorgang auch einfach stehen, ohne dass es zum Absturz kommt. In einigen Fällen meldet sich Studio dann nach langem Warten zurück, in anderen Fällen muss man es abbrechen. Die Fehler können durch laufende Hintergrund-Programme, Schnittfehler in der Projektdatei oder durch Nutzung des Rechners für andere Tätigkeiten entstandener Resourcenmagel entstehen. Man kann die Priorität von Studio vor dem Start eines längeren Rendervorganges auf “niedrig” einstellen. Dies hat meist einen beruhigenden Einfluss auf das ganze Geschehen und mindert die Gefahr von Resourcenkonflikten.

Absturz bei der DVD-Erstellung :
Stürzt Studio dabei in der Renderphase ab, kann das die vorstehend geschilderten Ursachen haben. Stürzt es in der Kompilierungsphase ab, dann meist, weil der Platz auf der Festplatte aufgebraucht ist. Studio berechnet leider in bestimmten Situationen den benötigten Plattenplatz falsch. Den meisten Platz benötigt es bei der DVD-Erstellung aus DV-AVI-Material. Abhelfen kann da nur die Bereitstellung von genügend ( > 3 x DVD-Größe) Platz auf der Festplatte.

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Aktive Elemente im Modus “Erstellen”
Wenn man sich im Modus “Erstellen” befindet, sind viele Bedienelemente für das Bearbeiten aktiv.

Auch im Modus “Erstellen” kann man mit den Tastaturbefehlen Strg-a,  x, c und v, mit den Befehlen Ausschneiden/Löschen/Einfügen im Bearbeitungsmenü, mit der Rasierklinge und dem Papierkorb lustig in den Clips herumarbeiten. Auch der Positionszeiger (Scrubber) in der Timeline kann munter bewegt werden. Während sich Studio sonst sehr stringent zeigt, wenn es um die Bedienung geht, offenbart es hier ungewohnte Lockerheit. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese gewollt ist. Sie macht hier auch schlicht keinen Sinn. Halte das Ganze daher für einen Realisierungsfehler.

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Die Rasierklinge und andere Seltsamkeiten
Trimmfenster und Rasierklinge sind die wichtigsten Instrumente beim Schneiden. Dabei kommt es auf präzises und sicheres Funktionieren an.

Eine bekannte Erscheinung ist es, dass die beiden Videofenster im Trimmfenster schwarz oder grau bleiben. Dann hilft oft nur das Beenden von Studio und ein Neustart.
Die beiden Endschieber im Trimmfenster sind “locker”. Zieht man sie nach rechts bzw. links über den Anschlag hinaus, dann erscheint beim Rechtsanschlag das erste Bild des nächsten Clips in der Timeline im rechten Trimmfenster. Das gleiche nach links und das Pinnacle-Logo erscheint im Vorschaufenster. Mit diesem Trick ist es mir schon mehrfach gelungen, die schwarz gewordenen Trimmfenster wieder zu wecken. Gewollt hat das bestimmt keiner, zeugt es doch wieder einmal von dem berüchtigt lockeren Programmierstil von Pinnacle.

Die Rasierklinge und die Schieber in der Timeline und  im Trimmfenster sind auf seltsame Art und Weise miteinander verbunden oder auch nicht. Es genügt, einmal in der Timeline mit dem Schieber gearbeitet zu haben. Wenn man dann in das Trimmfenster zurückgeht und den dortigen Schieber anfasst, verschwinden zwar der Schieber in der Timeline und die Bedienelement im Vorschaufenster, die Rasierklinge bleibt hingegen aktiv. Nutz man sie dann, schneidet sie nicht etwa da, wo der Schieber im Trimmfenster bzw. das Bild im Vorschaufenster stehen, sondern da, wo unsichtbar der Schieber in der Timeline stehen geblieben ist. Peng, da wollte man ja gar nicht schneiden! Das geschieht, weil der Schieber in der Timeline zwar den Schieber im Trimmfenster mitbewegt, leider aber nicht umgekehrt. Keine gute und bedienfreundliche Lösung!

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Marken “Zurück zum Menü”
Ein kleiner Schönheitsfehler.

Schiebt man die Timeline zusammen, wird es eng auf dem Schirm. Warum müssen aber dann die Rücksprungmarken zu den Menüs  verschwinden? Vernünftiger wäre es m.E. , die Kapitelmarken überdecken zu lassen. Die wichtigen Rücksprungmarken dürfen aber nicht verschwinden.

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DVD Internas und Kompatibilität
Studio ist ein Programm für den Videoschnitt, das in beiden “Welten” zuhause sein will, der NTSC-Welt und der PAL-Welt.

Immer wieder klagen Nutzer, dass dann, wenn sie endlich eine DVD zustande bekommen haben, diese nicht oder nicht in jedem DVD-Player läuft. Dafür kann es naturgemäss viele Gründe geben und weil dies so ist, werden diese vielen Gründe auch vorgeschoben. Wenn ich eine DVD erstellen will, die auf unterschiedlichen DVD-Playern laufen soll, dann kann ich mich einfach nicht auf Studio verlassen. Ich nehme dann die mit Studio erstellten Videoteile und authore die DVD mit DVDLab. Warum kann dieses Programm, was Studio einfach nicht hinbekommt? Nach meiner persönlichen Beobachtung ist die Beta 8.12.2 dabei sogar wieder schlechter geworden.
Ich habe schon mehrere Versuche unternommen, per IfoEdit in die Internas einer DVD einzudringen und offenbare Unterschiede herauszufinden. Bisher habe ich noch keine klare Fehlerquelle entdecken können, suche aber weiter.

Es ist aber doch sehr verwunderlich, dass sich z.B. in den von Studio kompilierten DVD-Inhalten immer noch Reste von NTSC-Angaben (30fps) finden lassen und der gewählte Audio-Standard nicht durchgängig sondern widersprüchlich in den verschiedenen Tabellen abgelegt wird.

Der wichtigste Grund dafür, dass sich DVD’s nicht auf allen DVD-Playern abspielen lassen dürfte aber in der Umsetzung der Bitraten-Parameter in die DVD sein. Viele Player werden durch die als “Beste Videoqualität” definierte Kombination aus fester Bitrate und 8000 KBit/sec überfordert und nehmen die DVD’s einfach nicht an oder haben beim Abspielen Probleme.
Ich kann den entsprechenden Nachweis z.Zt. leider nur an einem Beispiel und mit einem Player erbringen. Während mein eigener Philips 622 beide Test-DVD einwandfrei spielt, kann der Cyberhome 402 meines Nachbarn eine aus DV-AVI mit “Beste Videoqualität” erstellte DVD nicht lesen. Das gleiche Projekt mit “benutzerdefiniert 6000 KBit/sec” erstellt, läuft auch auf dem 402.

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