JR's Gaylord passt auf

 

Mein Hund Gaylord ist ein 11jähriger Golden Retriever. Er bewacht unseren Hof und meldet uns alles, was draußen vorgeht. Wenn man ihm genau zuhört, dann weiß man ob gerade die Post oder fremde Leute angekommen sind. Wer Gaylord sehen möchte kann ihn hier besuchen.

 

Gaylord’s Namensgeber ist eine Figur aus den Romanen des englischen Schriftstellers Eric Malpass. Er hat köstliche Familenbücher geschrieben wie z.B. „Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung“, „Wenn süß das Mondlicht auf den Hügeln schläft“ oder „Als Mutter streikte“, die auch verfilmt und in den 70er Jahren im Fernsehen gezeigt worden sind. Gaylord ist ein kleiner Junge, der die Welt beobachtet und verstehen lernt.

 

Nun hat Gaylord seinen Namen einem kleinen Zusatzprogramm zu den Video-Schittprogram­men der Studio-Serie von Pinnacle Systems geliehen.

 

Gaylord überwacht den Inhalt der "Message.log", die Studio ziemlich versteckt in seinem Programmverzeichnis anlegt. Bestimmte Einträge in diese Datei protokolliert Gaylord in einem Protokollfenster, das auch nach dem Beendigen von Studio bis zu dessen Neustart verfügbar ist.

 

Man kann Gaylord auch bei längeren Erstellungsaktivitäten, beim Rendern von Videodateien oder beim Erstellen von DVD-Inhalten, solange aufpassen lassen, bis Studio damit fertig ist. Gaylord sichert dann die gewünscheten Log-Dateien, veranlasst Studio zum Sichern der Projektdatei (sofern diese verädert worden ist), beendet Studio und fährt den PC herunter.

 

Gaylord ist entstanden, weil Pinnacle sich seit langen ziert, dem Nutzer ein aussagekräftiges Protokoll der Studio-Aktivitäten direkt verfügbar zu machen. Gaylord wird überflüssig, sobald Pinnacle genau dies tut.

 

Naturgemäß kann Gaylord nur die Dinge protokollieren, die Studio in die Message.log schreibt, sowie einige Dinge, die von außen erkennbar sind.

 

Gaylord ist lauffähig unter Studio 8 und Studio 9, kann aber gleichzeitig immer nur ein Studio überwachen.

 

Die folgenden Ereignisse werden von Gaylord protokolliert:

 

Zusätzliche Ergänzungen :

 

Die Einträge aus der Message.log werden unverändert übernommen. Ausnahmen davon sind :

 

Bei Statusmeldungen berechnet Gaylord stets die Zeitdifferenz zur vorangegangenen Statusmeldung und fügt diese an den Meldungstext an.

 

Die geschätzten Größenangaben in Bytes (in der Message.log in mathematischer Notation angegeben) werden in Megabytes (MB) umgerechnet.

 

Was bietet Gaylord :

 

 

Installation :

 

Das Setup-Programm (Installer) installiert Gaylord im gewählten Verzeichnis  und legt dort auch eine Deinstallationsroutine an. Im Startordner für Programme wird eine Programm-Gruppe angelegt. Weder das Setup-Programm noch Gaylord nehmen weitere Veränderungen am System bzw. der Registry vor.

 

Bitte beim ersten Start von Gaylord die erforderlichen Einstellungen vornehmen (s.u.).

 

Soll Gaylord mit dem Systemstart aktiv werden, bitte eine Verküpfung auf Gaylord.exe im Autostart-Ordner erzeugen. Fügt man der Verknüpfung den Aufrufparameter /H an, dann startet Gaylord mit verborgenem Fenster (Hide). Will man Gaylord selbst manuell starten, bitte eine Verknüpfung auf dem Desktop anlegen. Diese Verknüpfungen muss man bei der Deinstallation auch wieder manuell entfernen.

 

Nach Installation und Setup enthält das Gaylord-Verzeichnis :

 

Gaylord.exe                             : das residente Hauptprogramm

Gaylord_Settings.exe               : der Programmteil für die lokalen Einstellungen

Gaylord_Shutdown.exe           : der Shutdowner (auch allein nutzbar)

Gaylord.ico                             : Icon

Gaylord.ini*                             : lokale Einstellungen (beim Setup erstellt)

GaylordLng_deutsch.txt           : deutsche Sprachdatei

GaylordLng_english.txt : englische Sprachdatei

Liesmich.htm                           : dieser Text in Deutsch

Readme.htm                            : dieser Text in Englisch

Shutdown_Parameter.txt          : die Aufrufparameter der Gaylord_Shutdown.exe

Uninstall.dat                             : Daten für die Deinstallation

Uninstall.exe                            : die Deinstallationsroutine

* Das Löschen der Datei stellt den Auslieferungszustand wieder her.


Deinstallation :

 

Mit dem Starten der Uninstall.exe, dem Löschen des dann leeren Installationsverzeichnisses sowie dem Entfernen eventuell angelegter Verknüpfungen ist Gaylord spurlos vom Rechner verschwunden.

 

Sprachdateien :

 

Nutzer aus anderen Ländern können sich für ihre Sprache selbst eine Sprachdatei anlegen.

Die Namenskonvention ist : "GaylordLng_????.txt". Die Kodezahlen in der Datei (z.B. 11=)

dürfen allerdings nicht verändert werden. Auch gegen die Übersetzung dieser Beschreibung/Anleitung habe ich keine Einwände. Ich bitte um Zusendung der Dateien, damit ich sie in spätere Auslieferungen aufnehmen kann. Die Authoren werde ich auf Wunsch in den Dateien lobend erwähnen.

 

Einstellungen :

 

Die erste Dressur von Gaylord auf die Bedingungen des eigenen PC’s erfolgt beim allerersten Start von Gaylord durch den automatischen Aufruf der Gaylord_Settings. Erst danach startet Gaylord normal und legt sich sofort ins Systray.

 

Gaylord_Settings.exe ermittelt die Pfade für die installierten Versionen von Studio 8 und 9 und bietet diese zur Auswahl an. Für deutsche Nutzer (D, A, CH, L und FL) wird Deutsch als Sprache automatisch eingestellt, für alle anderen Nutzer Englisch. Andere Sprachen, für die man sich die Sprachdateien geladen oder selbst erzeugt hat, können manuell ausgewählt werden. Als Protokollordner wird die Installations-Ordner von Gaylord voreingestellt. Für den Ordner bitte den gewünschten Ort selbst festlegen.

 

Im späteren Gebrauch können Veränderungen an den Einstellungen aus dem Hauptprogramm Gaylord.exe heraus erfolgen, allerdings nur, wenn Studio nicht läuft. Die Veränderungen werden in der Gaylord.ini abgelegt, die man möglichst nicht manuell editieren sollte.

Nach einem Aufruf der Gaylord_Settings über den Menüpunkt "Einstellungen" des PopUp-Menüs von Gaylord werden die geänderten Einstellungen von Gaylord automatisch übernommen. So kann man ohne Gaylord zu beenden z.B. :

 

 

Verschiebt man das Settings-Fenster, dann bestimmt man damit dauerhaft die Position, auf der das Protokoll-Fenster von Gaylord dargestellt wird. Natürlich kann man auch das Gaylord-Fenster verschieben. Diese Verschiebung ist jedoch flüchtig und wird von Gaylord nicht gesichert, da er die INI-Datei nur liest.

Ein Tip dazu für die Auflösung 1024x768 : Setzt man das Settings-Fenster bei ausgefahrenen Shutdown-Einstellungen (s.u.) in der rechten unteren Ecke des Bildschirms so, dass sein unterer Rand genau über dem oberen Rand der Taskleiste liegt, dann passt das Protokoll­fenster gut in den Raum, der zwischen den stets Screen-zentiert aufgehenden Studio-Fenstern (Setup-Optionen, Dateiauswahl beim Rendern usw.) und der Taskleiste verbleibt. Somit sind die wichtigsten Bedienelemente erreichbar, auch wenn man das Fenster offen lässt.

Bei höheren Auflösungen hat man ohnehin mehr Platz und kann die Fenster auch an einen anderen Ort legen.

 

Einstellungen für die Shutdown – Funktionen

 

Die Einstellungen für Shutdown verbergen sich hinter dem Shutdown-Symbol X des Einstellungsfensters. Mit dieser Schaltfläche kann man die Einstellmöglichkeiten aufrufen und wieder verschwinden lassen.


Einstellbar sind die Wartezeiten für das Herunterfahren von Studio und des Systems, die minimale CPU-Auslastung unterhalb derer der Countdown beginnt (s.u. Bedienung Gaylord ), sowie der Modus, der beim Herunterfahren des Systems angewandt werden soll.

Verfügbar sind :  Abmelden des Nutzers (Logoff), Ruhezustand (Standby) und Ausschalten  des Rechners (Shutdown).

 

Die eingestellten Zeiten und die CPU-Schwelle entsprechen meinen Erfahrungen auf meinem PC. Dazu wird es bei der Vielzahl von Konfigurationen sicherlich noch eine Menge anderer Erfahrungen geben. Ich hoffe, dass die Einstellbereiche für die allermeisten Anwendungsfälle ausreichend dimensioniert sind.

 

Noch ein paar Hinweise dazu :

 

Ich habe die Shutdown-Funktionen realisiert, damit man abends noch einen längeren Rendervorgang oder die Erstellung einer DVD starten kann, ohne dass der PC die ganze Nacht laufen muss und trotzdem nichts verloren geht.

Dazu ist der Modus Abschalten (Shutdown) der sichere und einfache Weg. Ob die anderen beiden Modi den gewünschten Effekt bewirken, wird die Nutzung von Gaylord zeigen.

Wenn man die Shutdown-Funktion nutzt, sollte man naturgemäß möglichst viele Hintergrundfunktionen abschalten. Diese könnten sonst bewirken, dass die CPU-Schwelle nicht lange genug zuverlässig unterschritten wird, sodass es nicht zum Herunterfahren kommen kann. Auch sollten keine anderen Anwendungen mit offenen Fenstern und Dateien laufen, denn es könnten dann Daten verloren gehen. Der Rechner sollte Studio gehören, das von Gaylord bewacht wird.

Wer eine DVD erstellt und gleich brennen lässt, sollte in den Setup-Optionen von Studio den Haken für den Auswurf der DVD entfernen. Sonst steht die Schublade offen, wenn der PC sie nicht beim Herunterfahren wieder schließt.

Protokolle :

 

Für die Protokolle sollte man einfacherweise einen Ordner parallel zu den Studio-Hilfsdateien anlegen. Dort sammeln sich die EventListen und die kopierten Message.log's bzw. muxerrorlog.txt. Gaylord_Settings.exe enthält eine Funktion zum Löschen älterer Dateien.

Die Log-Dateien sortieren sich im Verzeichnis selbsständig. Braucht man Protokolle als „Beweis“, dann empfiehlt sich ein Kopieren der zusammen gehörenden Log-Dateien z.B. in ein Projektverzeichnis.

 

Bedienung Gaylord :

 

Mit dem Start legt sich die Gaylord ohne sonstige Meldungen sofort ins SysTray. Die Bedienung erfolgt über ein kleines PopUp-Menü, das mit einem Klick der rechten Maustaste auf das Symbol im Systray aufgerufen wird. Ein Doppelklick auf das Symbol macht das Protokollfenster sichtbar bzw. lässt es verschwinden. Die Bedienung ist selbsterkärend.

 

Man kann Gaylord ruhig ständig im Systray belassen. Er ist recht genügsam und übernimmt mit jedem Start von Studio mit der Neuanlage der Message.log seine Aufgabe neu. Das Protokoll der letzten Studiositzung bleibt solange erhalten. Im Ruhezustand wird Gaylord nur alle 5 Sekunden kurzzeitig aktiv und prüft, ob Studio gestartet worden ist.

 

Beschränkungen für den Start der Funktionen :

 

 

Die automatische Shutdown-Funktion wird im PopUp-Menü aktiviert und kann auch wieder zurückge­nommen werden, solange der Shutdown-Prozess nicht in seiner letzte Phase ist. Der aktive Shutdown-Zustand wird im Protokollfenster angezeigt ( X im Fenster für den Countdown).

 

Der Shutdown von Studio wird eingeleitet, wenn die CPU-Auslastung des PC’s längere Zeit unter dem eingestellten Grenzwert lag (roter Balken). Nach einer Karenzzeit von 10 Sekunden beginnt der Countdown. Entsteht in dieser Zeit wieder CPU-Last, beginnt der Countdown von vorn.

Unter Zählerstand 4 ist ein Abbruch des Vorganges nicht mehr möglich. Danach werden : Studio zum Speichern der Projektdatei veranlasst, Studio beendet, die Log-Dateien gesichert und der Shutdown des PC’s eingeleitet. Gaylord beendet sich dann selbst und stößt den Shutdown-Prozess des PC’s an, der manuell abgebrochen werden kann.

 

Ich danke IngolZ und fahkei für die kompetente Mithilfe beim Entwickeln und Testen von Gaylord sowie beim Übersetzen der Texte ins Englische.

 

Haftungsausschluss :

Dieses Programm ist kostenfrei. Sein Gebrauch erfolgt auf eigene Verantwortung. Eine irgendwie geartete Haftung für durch Nutzung des Programmes entstandene Schäden übernehme ich nicht.

 

Ich bitte um Mängelberichte und Anregungen an jroettges@kayhausen.de

 

jroettges

Bad Zwischenahn, 18. Oktober 2004